06/10/2017
Sorgen
Wieviele Sorgen schwirren herum in eurem Geist?
Wieviele Sorgen verhindern, dass ihr euch wagt, glücklich zu sein?
Wieviele Sorgen sind es, die ihr überhaupt nicht mehr als solche erkennt,
weil sie schon so eng mit euch verbunden sind, dass ihr glaubt,
sie gehören zu eurem Leben dazu?..
Wieviele Gedanken schwirren herum in eurem Geist?
Wieviele Gedanken verhindern, dass ihr euch wagt, glücklich zu sein?
Wieviele Gedanken sind es, die ihr überhaupt nicht mehr als solche erkennt,
weil sie schon so eng mit euch verbunden sind, dass ihr glaubt,
sie gehören zu eurem Leben dazu?
In Wahrheit gibt es keine Sorgen,
sondern eher Sorgen-bringende Gedanken eurerseits.
Bedenkt, dass jeder Mensch sich seine eigenen Sorgen (kreiert) macht!
Bedenkt, das alles, was ihr denkt, in Erfüllung geht ...
Bedenkt aber auch, dass ebendiese Sorgen alle sehr individuelle "Sorgen" sind,
das heißt sehr individuelle Gedanken über eine nicht freudvolle Zukunft ...
Wieviele Sorgen / Gedanken sind es,
die euch daran hindern,
die Gegenwart froh zu erleben?
Wieviele Sorgen / Gedanken sind es,
die es immer wieder schaffen,
euren Geist hineinzuziehen in eventuelle zukünftige Schwierigkeiten?
Wieviele Gedanken / Sorgen sind es,
die euch hindern?
Ihr wisst es nicht,
weil ihr nur einige von ihnen überhaupt noch wahrnehmt.
Und nun bitte ich euch,
euch selbst eine Stunde lang
– nur eine Stunde –
nachdem ihr den Text gelesen habt zu beobachten,
das heißt eure Gedanken zu beobachten.
Tragt einen Zettel und Bleistift bei euch,
um jedesmal, wenn ihr euch dabei erwischt,
in eine eventuell freudlose Zukunft abzudriften,
alles aufzuschreiben, was ihr "erwischen" könnt.
Sicherlich ist das nicht mehr, als ein Kratzen an der Oberfläche,
aber ein wirksames Kratzen.
Interessanterweise werdet ihr bemerken,
dass ihr euch nicht nur um eure eigene Zukunft sorgt,
sondern auch noch andere Menschen in diese Gedankengänge mit hineinzieht.
Bitte nehmt dieses Spiel ernst.
Nur eine Stunde lang!
Egal womit ihr euch gerade beschäftigt;
als Nebenbeschäftigung schreibt alles auf,
wobei ihr euch selbst ertappt ...
das heißt,
schreibt all´die Gedanken auf, die zu Sorgen werden:
egal wie groß oder klein sie auch sein mögen.
Es ist eine einfache aber wirkungsvolle Übung,
euch selbst besser kennenzulernen.
Und seid wachsam!
Diese gedanklichen Sorgen tarnen sich sehr gut;
sie sind überhaupt die Meister der Tarnung!
Paßt genau auf, sonst sind sie schon verflogen,
ehe ihr sie bewusst bemerkt habt.
Verflogen heißt jedoch nicht, dass sie weg sind,
sondern nur, dass ihr sie nicht bewusst erkannt habt.
Seid wachsamer denn je!
Diese Aufgabe, falls ihr sie ehrlich und akribisch ausführt,
wird euch eine Menge über euer Denkverhalten offenbaren können.
Schiebt es nicht auf,
denn eigentlich solltet ihr jederzeit in der Lage sein,
solcherlei Gedanken sofort zu entlarven,
damit sie gar nicht erst die Gelegenheit bekommen,
in euch ungemerkt heranzuwachsen.
Nehmt euch selbst auf´s Korn!
Seid wachsamer denn je.
Om Namaha Shivaya
Babaji