Matratzenreinigung Kiel

Matratzenreinigung Kiel Mobile Matratzenreinigung - Antibakteriell, chemiefrei und Prüfsiegel

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19/11/2018

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Mobile Matratzenreinigung - Antibakteriell, chemiefrei und Prüfsiegel

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18/07/2018

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Schwentinental
24223

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Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
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Freitag 09:00 - 17:00

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Matratzenhygiene und Allergie

Wie war das früher? Über Jahrhunderte wurden Strohsäcke benutzt. Stroh oder auch Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Sack gewaschen. Die Schlafräume waren kalt und gut ge- lüftet. Abgelöst wurden die Strohsäcke durch dreiteilige Matratzen. Diese konnten leicht zum Klopfen ins Freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.

Und heute? Matratzen gibt es heute in einer sehr guten Qualität, mit bestem Schlafkomfort. Dies hat zur Folge, daß Matratzen 10 - 20 Jahre genutzt werden. Unhandlich und schwer, bleiben sie ein Matratzenlebenlang im Bett. Zugedeckt und kaum gelüftet.

Die Folgen: Ein Drittel unseres Lebens haben wir hautnahen Kontakt mit einer unhygienischen, staubigen Matratze: einem Biotop für Hausstaubmilben, Bakterien und Schimmel. Lt. einer Untersuchung1) sind mehr als 85% aller Matratzen verschmutzt und enthalten Milbenkot - auch Kinderbett-matratzen! Wer aufwacht mit geröteten und tränenden Augen, jucken- der und triefender Nase, Husten, Atemnot und Hautaus- schlag, kommt wahrscheinlich mit dem Allergen in Kontakt, welches in den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe enthalten ist.

Hausstaubmilben (Pryoglyphidae). Sie sind winzig klein, lieben es feucht, warm und dunkel. Sie leben fast ausschließlich von Hautschuppen und vermehren sich zahlreich. Ihr natürlicher Feind, die vielfach größere Raubmilbe2) scheint ausgestorben. Diese hat der grenzenlosen Vermehrung ihrer Artgenossen entgegen gewirkt. So kommt es, dass heute in einer Doppelbettmatratze bis zu einer Million Hausstaubmilben vorkommen können - und diese produzieren eine Menge allergieauslösende Ausscheidungen. Hautschuppen. Wir verlieren bis zu 1,5g Hautschuppen pro Nacht (im Jahr über ein halbes Kilo). Diese bleiben zum Teil in der Matratze. Sie werden von Bakterien befallen und verursachen den typischen, unangenehmen, tranigen Schlafzimmergeruch. Schimmel. Er kommt sehr häufig vor. Kaum sichtbar, entsteht er durch Feuchtigkeit und unzureichende Belüftung. Schimmel kann ebenfalls Auslöser von Allergien sein. Staub. Bis zu 200 g befinden sich in einer einzigen Matratze. Er besteht aus einem Gemisch aus organischen und anorga- nischen Partikeln. Schadstoffe. Produktionsbedingt können z.B. Formaldehyd oder andere Schadstoffe in Matratzen vorkommen. Ab einer gewissen Konzentration entstehen dadurch gesundheitliche Be- schwerden4) . Eine Schadstoffprüfung kann hier Gewissheit bringen. Luftzirkulation. Wie ein Schwamm Wasser aufnimmt und beim Zusammen- drücken wieder abgibt, so funktioniert in der Matratze die Luftzirkulation - bei jeder Bewegung. Das Problem dabei: Mit der Luft tritt auch Staub aus, den wir beim Schlafen einatmen.