15/05/2015
Stellungnahme zu den Vorfällen beim Kreispokalfinale zwischen den VSV Hedendorf/Neukloster II und der SV Drochtersen/Assel III (3:5):
Die Naivität der "spätpubertierenden Jugendlichen" verliert natürlich gegen die Weisheit der Verbandsleute und Vereinsoffiziellen! Den eigenen Leuten ist das Wohl der VSV wichtiger als die Gesundheit und den Ruf der eigenen Mitglieder. Die Gruppe "Ultra Hedendorf" war schon vor dem Betreten des Sportgeländes massiv geschädigt. Dadurch, dass außerhalb des Vereinsgeländes Rauchtöpfe gezündet worden sind, - was die Veranstalter eigentlich wenig interessieren braucht - wurde uns der Zugang zu den Sportanlagen verwehrt. Erst nach längerem Zureden wurde uns eine "letzte Chance" eingeräumt, bevor wir überhaupt eine erste bekommen hatten.
Zugegeben - soweit ist das alles nicht Neues. Vorverurteilung, Arroganz, Unehrlichkeit. Wir haben unser Lager neben der regulären Bratwurstbude aufgebaut - also direkt an der Eckfahne. Selbstverständlich gab es Provokationen, die verbal durch die Massen beider Fanlager zum Ausdruck gebracht worden ist. Ich glaube jeder, der diesen Text liest, wird sich auch schon mal dabei ertappt haben, Gesänge gegen andere Vereine gesungen haben. In der Bundesliga gehört das dazu und auf dem Dorf wird der Maulkorb angezogen? In gewisser Hinsicht schizophren!
Schon vor dem Vorfall, der zu einer längeren Spielunterbrechung geführt hat, kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Ottensenern, Immenbeckern, Apensener und Güldensterner. Komischerweise bleibt dieser Vorfall im späteren Verlauf unerwähnt - genauso wie das Mitglieder unserer Gruppe den Ordnungskräften dabei halfen die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die Ordner waren zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt diese Leute dem Sportgelände zu verweisen.
Zufälligerweise drangen nun die D/A-Anhänger in unseren Bereich ein. Wir waren an einer körperlichen Auseinandersetzung nicht interessiert und wollten nur unser Team unterstützen. Dennoch ist es wohl kaum verwerflich sich zu wehren, wenn die Gästefans mit Schlägen auf unsere Leute los gehen.
Aber natürlich: Wir sind Schuld und werden von unseren Ordnern zurückgedrängt, D/A darf nach Pyro auf dem Sportplatz (was bei uns schon außerhalb zu viel war) und nach einer offensichtlichen Attacke auf unsere Gruppe weiter machen, während einige aus unserem Lager des Sportgeländes verwiesen wurden. Auch Spieler mischten sich ein, die uns verteidigen wollten, woraufhin ein VSV-Akteur die rote Karte sah. Ja, eine gewisse Ironie, dass die Bestrafung für eine Aktion sich zu 100 Prozenz gegen uns richtet. Auch wenn viele es anders sehen, großen Respekt für unseren Vertreter!
Klar! Mehr darf man nicht erwarten, wir werden verurteilt, der Verein fürchtet um seine Einnahmen, was mit allem anderen ist, interessiert niemanden. Tatsächlich haben wir uns aber nach dem Betreten des Sportgeländes nichts mehr zu schulden kommen lassen. Das ist die Frechheit und verkehrte Moral dieses Donnerstagnachmittags.
UH`11