Mogis Geschichten

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Mogis Reise..Mogis Reise war eine der ersten Geschichten die aus dem Leben dieser Tiere erzählte. Mogi wurde 2000 gebore...
17/03/2020

Mogis Reise..
Mogis Reise war eine der ersten Geschichten die aus dem Leben dieser Tiere erzählte. Mogi wurde 2000 geboren und hatte ein Leben voller Höhen und Tiefen...

Mogi,s Reise

Ich hab vor einiger Zeit eine Geschichte aufgeschrieben.. Sie handelt von einem kleinen Kerl der in mein Leben trat wie ein Blitz aus heiteren Himmel. Dieser kleine Kerl machte aus mir das, was ich heute bin. Seit weit über 20 Jahren arbeite ich schon mit diesen Tieren. Sie kamen zu mir..wurden aufgepäppelt, gepflegt dann gingen sie weiter in Artgerechte Zuhause. Zoo,s Tierparks..Private Halter..Ich liebte diese Tiere aber ich war nur eine Station in Ihren Leben. Iltisfrettchen oder auch Iltis-Frettchen-Mischlinge (IFM) genannt... Die Geschichte die ich Euch Erzähle ist fast ein ganzes Leben... also nicht mal eben mit 5 Zeilen erzählt.. wenn Ihr möchtet, mal 30min Zeit habt..dann lest diese Geschichte die ein Leben ist.. Die Gedanken sind frei erfunden, sie sind aus meinen Gefühl entstanden aber der Weg diese Lebens ist wahr.

Lest und ich Verspreche Euch..Ihr werdet mich verstehen..

Mogis Geschichte
Hallo Leute, mein Name ist „Mogfred“ aber alle rufen mich „Mogi“ Meine kleine Freundin „Monzi“ brachte mich auf die Idee, Sie erzählte Euch Ihre Geschichte, auch ich habe eine Geschichte, aber ich kann nicht so gut erzählen, ich bin eher ein Mann der Tat.

Ich weiß nicht mehr viel aus meiner Kindheit, ganz Dunkel kann ich mich an Mama erinnern, Papa kenne ich nicht, der war ein Iltis und immer auf Wanderschaft. Tja das habe ich wohl von Papa geerbt, auch das ich groß und stark bin habe ich oft bewiesen.

Mein Futtergeber nennt mich auch oft Räuber, ich denke weil ich immer so viel aus seinen Bau stehle, aber das sind doch alles nützliche Dinge, man kann sie immer zu irgendetwas verwenden und sei es nur zum ansehen. Ich merke ich schweife ab, ich will Euch „Menschen“ ja mein Leben erzählen, Menschen, was für ein dummes Wort. Ich bin froh…Ohh verzeiht, ich schweife wieder ab.

Na gut, ich weiß ja nicht mehr viel, aber ich weiß noch ganz genau als ich meinen Futtergeber das erste mal sah. Wir waren in einer kleinen Kiste, es war sehr Kalt, es war Dunkel, wir??

Verzeiht ich habe vergessen zu erwähnen das ich einen Bruder hatte der mit mir zusammen in der Kiste war, mein Bruder und ich, wir haben uns ganz oft geprügelt, das war immer ein riesen Spaß, ich denke noch oft an Ihm, warum war er nur auf einmal weg? Ich habe… Oh

verflixt, wieder….

Na ja, es war Dunkel und sehr kalt als wir ein merkwürdiges Brummen hörten, dann einen dumpfen Knall, wir hörten eine Stimme, die sagte“ Guck mal, da steht eine Kiste“ plötzlich schaukelte unser Bau, dann wurde er geöffnet, mein Bruder und ich waren vorsichtig, erst mal angreifen, dann nachfragen. Wir hörten ein lautes „Aua“ und schon war der Bau wieder zu. Komisch, dachte ich.

Aber es wurde wärmer, wir schliefen ein. Irgendwann wurde unser Bau wieder geöffnet, ich überlegte kurz, aber ich fasste den Entschluss nicht anzugreifen, erst mal sehen wer da ist. Mein Bruder und ich waren ja auch riesig neugierig, was war das nun für ein Spiel? 2 Händen kamen in unseren Bau, sie nahmen erst meinen Bruder heraus, dann mich.

So, nun saßen wir da, die Menschen nannten es Tisch, ein neuer Mensch war da, der den wir vorhin verjagt hatten und noch einer, der war so laut, das man Angst bekam, der. Der uns fand nannte Ihn Doc, Doc auch so ein Blöder Name, dieser Doc wollte mich anfassen, erst mal Zubeißen, dann Fragen dachte ich und so geschah es auch.aber…Nichts, kein Au, der hatte aber Komische Hände, dachte ich, die gingen über sein Fell, rochen auch komisch. Die beiden Menschen wirbelten uns hin und her, sie nannten das Untersuchung.

Der, der sich Doc nannte sagte zu unseren Finder. „Erst mal in ein leeres Gehege dann sehen wir weiter“ unser Finder sagte noch etwas und wir wurden in einen neuen Bau gesteckt, er war warm, alles war so weich, richtig Kuschelig, aber ich war ja ein Mann, Männer wollen nicht Kuscheln, also wollte mein Bruder und ich ausbrechen, es klappte nach einer weile, die Tür sprang auf und wir waren frei.

Ich rannte los, so schnell es ging und dann tat es weh, ich war gegen etwas Unsichtbares gelaufen. Unser Finder sagte „Du Dussel, da ist eine Glasscheibe“ Glas? Auch so ein dummes Wort. Ich beschloss Glas nicht zu mögen und immer zu verjagen.

Unser Finder ging und wir sahen uns um, ich war nun Vorsichtiger, ich fand eine tolle Höhle, warm, duftete sehr gut, die muss ich mir merken dachte ich. Wir erkundeten noch eine weile unsere Welt, aber egal welche Richtung ich lief, überall war dieses Glas.

Ich erinnerte mich an diesen tollen Bau, mein Bruder und ich liefen dort hin, gingen hinein und ruhten uns aus, es war ja auch alles so aufregend. Und im schlaf kommen ja die besten Ideen. Irgendwann hörte ich ein Geräusch, mein Bruder und ich sahen nach, unser Finder war da, er hatte runde Löcher in der Hand, diese Löcher hatten aber einen Boden. Aber wie sie dufteten, es roch so herrlich nach Futter, wir merkten nun das wir Hunger hatten, mein Bauch war so leer wie unsere neue Höhle jetzt, unser Finder gab mir etwas aus der Hand, ich war Vorsichtig, nahm das Stück Futter und es schmeckte so gut, auch ein Loch mit Wasser stellte er uns hin. Dann ging er. Der ist aber mal Nett dachte ich. Unser Finder kam jeden Tag ein paar Mal, gab uns Futter und Wasser, redete und Spielte mit uns, ich beschloss erst mal nicht mehr zu Beißen.

Irgendwann beschloss ich unseren Finder genauer zu erkunden, ich krabbelte auf Ihn und erschnüffelte sein Fell, Menschen stinken dachte ich, aber na ja, sie können nichts dafür. Ich akzeptierte Ihn, gab Ihm einen Namen „Finder“ das war ab jetzt sein Name. Finder wurde unser Freund, jeden Tag war er da, aber trotzdem wurde uns langweilig.

Ich und mein Bruder überlegten, durch diese Unsichtbare Wand kamen wir nicht, hochklettern ging auch nicht, diese Wand war sehr glatt, also nach unten, wir liefen zu dieser Wand, und fingen an zu graben, irgendwann wurde die Wand sichtbar, sah aus wie Stein, als wir noch ein Stück tiefer waren war der Stein zu ende, wir gruben uns unter durch und auf der anderen Seite wieder hoch. Mein Bruder und ich, wir waren ein Klasse Team, ich grub, mein Bruder schob den Sand auf der anderen Seite raus. Als es hell wurde waren wir fertig, wir hatten einen prächtigen Tunnel, aber wenn es hell wurde dauerte es nicht lange, dann kam Finder mit Futter und Wasser. Wir waren immer die ersten, alle anderen mussten immer warten. Und hier waren viele Tiere, viele waren sehr groß. Wir beschlossen erst zu Futtern und dann alles zu erkunden.

Als „Finder“ wieder weg war gingen wir los, es war gewaltig diese Welt außerhalb dieser Unsichtbaren Wand, dann fanden wir etwas wunderbares, Menschen nennen sie Hühner, wir Beutetier, auch Kaninchen und P**en und und und… Es war riesiger Radau, diese Futtertiere stellen sich aber auch an. Finder kam herein und der Spaß war vorbei. Er schimpfte mit uns und nahm uns auf den Arm. Ging mit uns dahin wo wir zu Anfang waren. Er tat uns in einen komischen Bau, Dicke Gitter Außenrum, ich versuchte raus zu kommen aber es ging nicht. Finder sagte „kannst Du vergessen“ was soll ich vergessen?Wir bekamen ein neues Zuhause, aber mein Bruder und ich, wir waren gut, immer fanden wir einen weg nach draußen. „Finder“ gab sich viel Mühe um uns neue Aufgaben zu stellen, wir lösten sie alle, mal dauerte es ein wenig länger, mal nicht, aber wenn ich Finder morgens entgegen lief, Freude sich „Finder“ immer riesig.

Er nahm uns in den Arm, sagte Gangster zu uns, Gangster? Wörter haben diese Menschen.

Irgendwann kam „Finder“ und sagte, so Ihr beiden Rüben, es geht in, s Waschbärengehege, da kommt Ihr nicht mehr raus. ich dachte nur „abwarten“ ein herrliches Spiel.

Das Waschbärengehege, diese Welt war sehr groß, ein See, Bäume, Gräser, ein kleiner Bach, Wurzeln und so viele schöne Dinge. Finder hat sich viel Mühe gegeben mit unseren neuen Bau, er war toll, aber wir beschlossen uns einen eigenen zu bauen, wir gruben was das Zeug hielt und bald hatten wir unter der Wurzel einen tollen Bau. Auch andere Tiere waren hier, einmal kam eine P**e zu Besuch, ich schnappte sie mir und was soll ich sagen, mein erstes erlegtes Beutetier, mein Bruder war begeistert, auch Finder Freude sich, er sagte nur, die ist selber Schuld, wie kann man so Dumm sein. Er sagte zu einem anderen Menschen, bring die Bronzepute ins Marderhundgehege, dann waren die das.

Marderhundgehege? Dürfen wir da auch hin und mit denen Spielen?

Dann kam Doc, ich hörte in schimpfen, er rief Finder und sagte Ihm die Marderhunde haben eine Bronzepute gerissen, die Marderhunde?? Frechheit !!

Abends kam „Finder“ immer zu uns und Spielte mit uns, nur heute war er Komisch, er setzte sich zu uns und redete, wir sollen das nie wieder tun, die P**e war teuer, aha dachte ich,

deshalb war sie so lecker.

Die Zeit verging, ich erlebte meinen ersten Schnee, meinen ersten Frühling, einen Weg aus dem Gehege hatten wir auch gefunden, ein schwarzer Wurm, ging durch eine Wand und zwischen Wurm und Wand war noch ein wenig Platz, er war verdammt eng, aber wir schafften es. Finder Freude sich sehr als ich ihm morgens entgegen lief, so wie immer.. Menschen eben! Sie sind so leicht zufrieden zu stellen.

Eines Nachts, hörte ich ein ungewohntes Geräusch, ich lief aus unseren Bau. Es waren Menschen, nachts waren sonst nie welche da, ich war Vorsichtig, aber mein Bruder lief Ihnen entgegen als sie die Tür öffneten, ich rief ihn noch aber er wollte nicht hören, diese Menschen packten Ihn und nahmen ihn mit. Seither habe ich meinen Bruder nicht wieder gesehen.

Als der morgen kam lief ich durch die offene Tür, es waren viele Türen offen, ich sah überall nach, aber ich fand meinen Bruder einfach nicht. Da hörte ich „Finder“ ich lief so schnell ich konnte zu großen Tor, Finder rief, na Du Räuber, hast es wieder geschafft? Wo ist Dein Bruder. Ich wollte „Finder“ alles erzählen, aber Menschen sind dumm, sie verstehen uns nicht.

Ich lief weg, zurück in unser Heim, Finder rief mich aber ich lief so schnell ich konnte, er sollte sehen, mir meinen Bruder wiedergeben.

Ich ging in meinen Bau und wartete, ich wartete sehr lange, aber mein Bruder kam nicht, ich hörte „Finder“ er rief meinen Namen. Er brachte mir Futter, aber ich hatte keinen Hunger, ich wollte nur dass mein Bruder bald wieder da ist, ich wartete.

Irgendwann hörte ich ein Geräusch, etwas zog an unseren Bau, ich war sehr schwach, ich wollte nachsehen aber ich hatte nicht die Kraft aufzustehen und ich war so Müde, wollte nur noch schlafen. Dann wurde es hell im Bau, ich sah Finder, er nahm mich heraus, legte mich in seinen Arm, ich war so Müde.

Ich hörte Finder und Doc, ich hatte meine Augen geschlossen, ich spürte nur die Hände, es war mir egal, ich will meinen Bruder, ich war so Müde.

Einmal piekste mich etwas, ich fühlte dass etwas durch meinen Körper floss, es war komisch, es machte mich wach. Ich wusste nicht wo ich war, ich machte meine Augen auf, es war wieder dieser Tisch als ich und mein Bruder hier ankamen, mein Bruder ist er auch wieder da?

Finder sagte etwas, ich weiß nicht was, alles war so verschwommen. Ich spürte dass man mich in eine warme Höhle legte, dann schlief ich ein.

Irgendwann wurde ich wach, es roch Komisch, nach… ich kenne diesen Geruch, es ist schon so lange her, bevor wir in die Welt der Tiere kamen, ganz Dunkel erinnerte ich mich, ich machte meine Augen auf und sah mich um. Ich lag auf einer Decke, in einen Bau der Menschen.

Finder war da, er sah mich an und sagte etwas. Auch ein anderer Mensch war da, er hatte langes Fell. Finder und dieser Mensch redeten miteinander, ich sah mich um. Hier waren viele Dinge die ich irgendwoher kenne, es ist sehr lange her. Eine Kiste in der immer Winter ist, da eine Kiste in der man Wunderbar schlafen kann, nur ab und zu dreht sie sich und die Menschen legen Ihr Fell hinein. Ich fragte mich immer warum sie das tun, aber ich weiß das man dann nicht hinein darf. Dort diese lärmende Kiste die Luft auf einer Seite einsaugt und auf der anderen Seite Pustet, diese Kiste macht einen Riesen Spaß. Menschen ziehen sie dann immer durch Ihren Bau.

Finder kam zu mir, nahm mich hoch „Mogi, hier darfst Du erst mal Gesund werden“ sagte er.

Auf seinen Arm hatte man einen Prima Rundblick, ich sah mir alles genau an und beschloss wenn ich wieder mehr Kraft in meinen Beinen habe alles genau zu erkunden, mag sein das mein Bruder auch hier irgendwo ist.

Finder legte mich in einen Bau, stellte mir ein Loch mit Futter und Wasser hin und ich schlief wieder ein.Es dauerte eine weile, Finder war immer bei mir, wenn ich nicht Fressen mochte hielt er mir Futter unter die Nase, es Nervte, deshalb nahm ich immer ein Stück, er war zufrieden sagte immer „das Du bald wieder Stark bist“ Menschen, sie sind so leicht zufrieden, außerdem bin ich Stark.

Es verging eine weile, ich war nicht mehr so Müde da hörte ich ein Geräusch, ich kannte dieses Geräusch, es war der Pustsauger, ich erinnerte mich, es war lustig darauf mitzureisen, ich rannte so schnell ich konnte zum Geräusch und da war der Pustsauger, ich sprang auf und es war toll, es vibrierte leicht, war warm und man sah alles, ich hörte einen Spitzen schrei, der Mensch mit dem langen Fell rief „schatz, komm mal“ Schatz, was ist das? Dann kam Finder,

Langfell ist dumm, das war doch Finder nicht Schatz. Finder Freude sich, er fing an mit mir zu Spielen, er zeigte mir seinen Bau, der war so groß, so viele tolle Dinge konnte ich erkunden.

Dann zeigte er mir eine kleine Tür, sie war so groß das ich gerade so durchpasste, eine Wand war darin, sie schaukelte wenn ich mit der Nase dagegen kam. Ich fand heraus wenn ich etwas fester drückte dass sie sich öffnete, was ich dann sah verschlug mir den Atem.

Eine neue Welt, viele Würmer durch die man krabbeln konnte, ein kleiner See und noch viele andere Dinge, ich fand einen neuen Bau, der duftete nach frischen Holz und Heu, wisst Ihr, in Heu kann man prima seinen Schlafplatz bauen, es war warm und weich. Müsst Ihr einmal probieren. Es dauerte ein paar Tage bis ich alles erkunden konnte, ich wurde immer so schnell Müde. Ich ging immer zu Finder oder Langfell. Spielte einen Augenblick mit Ihnen damit sie zufrieden waren und schlief. Ach…ja, Menschen.. sie sind so Kindisch.

Ab und zu nahm ich Finder in seinen Rollenden Bau mit, ich sah das große Wasser, eine große Sandkiste, viele merkwürdige Dinge, es war immer ein großer Spaß, aber am besten war immer wenn ich zum großen Wasser mit dem Berg davor durfte, Finder setzte mich dann immer vor einen Eingang zu einem Bau. Es roch immer so herrlich nach Beutetier, aber die waren schnell, sie liefen so schnell weg das ich nicht hinterher kam, aber in laufe der Zeit lernte ich auch so schnell zu werden. Immer öfter konnte ich ein Beutetier ergreifen. Finder Freude sich immer mit mir, auch andere Menschen waren dann da. Und Ihr werdet es nicht Glauben, sie alle fanden mich toll. Immer wenn Finder meinen Namen rief wusste ich es gibt etwas Schönes zum Futtern. Ich lief zu Ihm, er nahm mich auf den Arm ich bekam mein „Leckerli“ Wörter haben diese Menschen, daran werde ich mich wohl nie gewöhnen. Es schmeckte aber immer toll und wenn ich Finder eine Freude tun kann, es ist ja leicht.

Auch unser Spiel hatten wir wieder, Finder stellte mir eine Aufgabe und ich löste sie. Wir spielten dann wieder fangen, Finder Freude sich und er bereitete die nächste Aufgabe vor. Die Zeit verging wie im fluge, aber ich hatte so ein Komisches Gefühl, etwas fehlte mir. Finder und Langfell waren immer für mich da, sie Spielten mit mir, wir machten unsere Reise zum großen Wasser, zur Sandkiste, aber mir fehlte etwas. Auch Finder und Langfell merkten dies, mmhh so dumm sind diese Menschen doch nicht.

Irgendwann war ich draußen in der neuen Welt, Finder hatte mir wieder eine Aufgabe gestellt, ich saß in der Mitte dieser Welt auf einen Hügel, ich suchte nach einer Lösung als Finder mich rief. Ich ging ihm ein Stück entgegen, im Bau der Menschen roch ich etwas, ich kannte diesen Geruch, war es mein Bruder? Nein dachte ich, er roch etwas anders, aber so genau wusste ich das nicht mehr.

Was mein Bruder wohl gerade macht??

Finder setzte mich vor meinen Reisebau, der roch so Aufregend, ich sah hinein und sah die beiden. Es waren 2 meiner Art, Wow.. ich war aufgeregt, ich erschnüffelte die beiden und wisst ihr was.. es war ein Mädchen, ich wusste es einfach, woher kann ich nicht sagen, Finder nannte sie Monzi, der andere meiner Art war ein Rüde, aber der war keine Gefahr, der hatte so viel Angst. Ich beschloss die beiden erst mal in Ruhe zulassen. Finder sagte mir auch den Namen des Rüden, Tigger nannte er ihn, ich dachte „was gebt ihr uns für Namen „Mogi, Monzi und Tigger“ ich Überlegte kurz, das hörte sich doch ganz gut an.

Ich lies die beiden erst einmal in Ruhe, sie hatten Angst, das Spürte ich.

Einige Sonnen dauerte es bis die beiden mit mir Spielten und auf Erkundung gingen, die waren dumm, nichts kannten die, ich beschloss ihnen alles beizubringen, Monzi war schlau, sie lernte sehr schnell, Tigger brauchte immer ein wenig länger. Der war sehr Vorsichtig, ich zeigte Ihnen wie man mit Langfell und Finder spielt, wie man die Dinge im Bau der Menschen benutzt. Dann wurde es Zeit mit den beiden die Welt außerhalb zu erkunden, es dauerte ein wenig bis Monzi mir folgte, Tigger wollte nicht mit, na ja das dauert eben ein wenig. Dann sah Monzi unsere Welt, sie hatte so etwas nie gesehen. Finder kam auch dazu, er hatte Tigger mitgebracht. Tigger war ein Angsthase, der stand da und Zitterte, sah sich alles Vorsichtig an und wagte nicht sich zu bewegen. Ich beschloss die beiden aufzufordern zum Spielen. Monzi und Tigger folgten mir überall hin, alles, aber auch wirklich alles musste ich Ihnen zeigen, die beiden kannten nichts von den Dingen.Finder, Langfell und ich, wir brachten Ihnen alles bei, allerdings war ich derjenige der die wichtige Dinge beiden bei brachte, auch Finder und mein Spiel zeigte ich Ihnen, Monzi war immer mit Feuereifer dabei, Tigger fürchtete sich unsere Welt zu verlassen, wenn er nicht will, soll er es lassen. Unser Spiel machte nun viel mehr Spaß. Finder hatte nun auch eine Aufgabe, wisst Ihr, Menschen muss man beschäftigen, sonst werden sie träge.

Es vergingen viele Sonnen, Winter und Sommer, leider ging mir das im Sommer nicht so gut, ich durfte dann immer bei Finder schlafen, das war zwar sehr schön, aber Finder, knurrt immer so laut wenn er schläft. Wenn es mir besser ging krabbelte ich zu Ihm und kniff ihm in die Nase. Er Freude sich dann immer ganz doll, sag ja, komische Menschen.

Ich schlief dann wieder in meiner Höhle, Tigger und Monzi schliefen woanders, ich mochte es nicht wenn die beiden bei mir schliefen, die machten sich immer so Dick. Mein Bruder und ich schliefen immer zusammen in unseren Bau, andere wollte ich nicht, das waren mein Bruder und mein Reich.

Tigger, ist Krank.

Tigger Spielt nicht mehr, Monzi und ich fordern ihn immer auf, aber er ist müde, er versucht immer seinen Bau zu verlassen aber es wird immer schwerer, er möchte allein sein.

Irgendwann ging Tigger dann seinen letzten Weg, ich habe das geahnt, deshalb habe ich mich von Ihm fern gehalten, ich begrüßte ihn, Putzte sein Fell, auch Monzi versuchte ihm zu helfen, aber dann lies ich ihn in Ruhe, Monzi war da ganz anders, sie war ständig bei ihm, sie verstand nicht dass man irgendwann auf eine neue Reise geht, in eine neue Welt ohne Zäune, Gehege und Menschen die einen Böses wollen. Ich ließ sie, es war Ihr Bruder, auch ich verlor meinen Bruder, sie weiß wo er hingeht, ich weiß es bis heute nicht wohin Bruder ging.

Er wurde nie gefunden.

Dann war es soweit, Finder hatte Tigger im Arm, er schlief tief und fest, ich schnüffelte an ihm, das Leben war aus Tigger.

Monzi, wollte Tigger wecken, sie verstand das alles nicht, nachts kam Monzi zu mir in meinen Bau, ich duldete es eine weile, dann wenn sie eingeschlafen war verlies ich leise meine Schlafhöhle, suchte mir einen neuen Schlafplatz. Monzi lief jeden Tag alle Plätze in dem sie Tigger vermutete ab. Ich wusste das er nicht mehr da war, aber Monzi wollte dies nicht begreifen, Finder und Langfell nahmen sie in dieser Zeit sehr oft auf dem Arm, dort schlief sie, es wurde sehr Ruhig in unserer Welt, auch Finder und mein Spiel wurde weniger, ich fühlte mich oft schlapp und war Müde, so schnell wie vor einigen Winter war ich nicht mehr, Beutetiere bekam ich nur noch mit viel Glück, oft lag ich bei Finder oder Langfell im Arm, genoss es von Ihnen gestreichelt zu werden. Oder lag in der Sonne, lies mich von Ihr Wärmen, Monzi forderte mich oft auf zum Spiel, ich tat Ihr den Gefallen. Aber meist nur einen Augenblick. Ich weiß nicht warum das so ist, mit Finder Spielen wird sehr anstrengend, deshalb ziehe ich mich oft in meinen Bau zurück, oder lege mich im Bau von Finder einfach hin und sehe dem treiben zu, Monzi ist wieder wie eh und je, alles muss sie Wissen, alles Untersuchen, oft sehe ich zu wie sie mit Finder oder Langfell spielt.

Vor kurzen kam Finder, er hatte meine Reisehöhle dabei, ich war Neugierig was er damit vorhatte, auch Monzi lief sofort hin, ich lies sie, es machte Ihr Spaß. Sie war aufgeregt, deshalb sah auch ich nach, es waren 2 unserer Art, ein Mädchen, ich dachte nur, ohhmann noch eine, dann sah ich Ihren Freund, später stellte sich heraus dass es Ihr Bruder war. Es war mein Bau in dem ich immer schlief wenn es mir nicht so gut ging, deshalb wusste ich sofort wo man herein kam. Ich erschnüffelte die beiden, aber es war noch ein anderer Geruch, diese beiden da waren keine Gefahr, sie hatten Angst. Aber der Geruch aus meiner Reisehöhle war seltsam, ich ging hin und sah Ihn. Finder nannte Ihn Rudolph, er war Groß und Stark. Er wollte mir sicherlich mein Revier streitig machen, ich griff an. Ich Biss so fest ich konnte, auch Rudolph Biss, er erwischte mich hier und da, aber auch ich zeigte Ihm wer ich bin.

Plötzlich fasste mich etwas, es war Finder, er nahm hoch und sagte „Hey, hör auf, der gehört ab heute zu uns“ Zu uns? Zu mir und Monzi? Ich ging zurück in meinen Bau, aus dem Augenwinkeln sah ich das auch Monzi die anderen beiden Angriff, richtig so dachte ich, die gehören hier nicht her. Auch Monzi wurde von Finder hoch genommen. Wir waren sauer und verschwanden in unseren großen Bau, ausnahmsweise duldete ich das Monzi mit in meine Schlafhöhle kommt. Wir waren so wütend, sollte Finder doch sehn was er davon hat. Uns sieht er nicht mehr.Irgendwann morgens wachte ich auf, draußen in unserer Welt war Finder, offenbar suchte er etwas, ich war zwar noch sehr ärgerlich, aber ich wollte Finder auch bei seiner Suche helfen.

Dann sah ich ihn, es war Rudolph, nun auch hier in meiner Welt, das las ich nicht zu, ich griff Rudolph sofort an, Finder sagte etwas, aber ich hörte nicht zu. Ich Biss und Kniff, aber nur einen Augenblick, der, den Finder Rudolph nannte gab auf. Na gut dachte ich, mal sehen wie er sich bewährt.

Langfell hatte im Bau der Menschen bereits Futter in den Löchern mit Boden gelegt, es duftete Wunderbar und ehrlich, ich hatte riesigen Hunger. Da sah ich die anderen beiden, ich ging hin und Überlegte kurz, nein dachte ich, soll Monzi sich darum kümmern.

Monzi war toll, sie kniff so oft es ging die beiden, ich sah mir das alles nur an, sollte Monzi ihren Spaß haben. Die nächsten Tage lernte ich die drei Neuankömmlinge kennen, so übel waren sie nicht, ich erfuhr das sie Thalon und Maus hießen, auch Rudolph war oft bei uns, ich hatte keine Lust mit den neuen zu Spielen. Rudolph Kniff Monzi ein paar Mal wenn sie ihn Angriff, deshalb lies sie es bald nach und ging dann nur noch hinter Thalon und Maus her, aber sie Kniff immer nur leicht, Thalon und Maus schrieen dann immer so laut.

Die beiden mussten zu sehn das sie selber mit ihr klar kommen.

Ich habe während meiner Reise durch das Leben viel erlebt, habe Menschen kennen gelernt die mit langen Bäumen nach mir schlugen, nur weil ein paar Hühner so laut Gaggerten, dabei wollte ich mir nur ein Ei stehlen. Aber Finder kam dazu, es war wieder einer meiner Ausflüge die mich hier her brachten, Finder suchte mich seit ein paar Sonnen und als ich seine Stimme hörte wie sie meinen Namen rief war ich froh, die Menschen mit den Bäumen schimpften sehr laut, ein wenig hatte ich Angst aus meinen Versteck zu kommen, aber als ich sah das Finder seine Hand nach mir ausstreckte lief ich schnell zu ihm. Ich wusste nun kann nichts mehr passieren.

Oft denke ich an meinen Bruder, ich weiß, ich werde ihn bald wieder sehen, auch Tigger werde ich wieder treffen. Aber bis dahin muss ich auf meine Freunde aufpassen. Auf Monzi, Finder und Langfell, nun wohl auch auf den Jungen Rudolph, Thalon und Maus. Es war ein schönes Leben, nein.. es ist ein schönes Leben. Vieles geht nicht mehr, oft fehlt mir die kraft und die Ausdauer. Aber Monzi gibt Ihr bestes mich zu Unterstützen.

Was die Zukunft uns bringt Wissen wir nicht, es ist auch gut so, so ist jede neue Sonne eine Überraschung, ich hoffe das es noch viele Sonnen werden.

Im Schlaf in meiner Höhle erlebe ich oft all das schöne, die Jagd nach Beutetieren, die Welt mit vielen Tieren. Meine Freunde Tigger, Monzi, Finder und Langfell. Auch meinen Bruder sehe ich im Schlaf, ich tobe und Jage hinter ihm her, wir spielen wie vor vielen Wintern. Im Schlaf bin ich wieder Jung, sehe den großen See hinter dem Hügel und mein Bruder ist bei mir.

Auch Maus, Rudolph und Thalon gehören heute zu unseren Rudel, Monzi ist zwar noch nicht einverstanden, aber auch sie wird es noch lernen, das ein Rudel sein gutes hat. Das man Freunde braucht, das Spiel mit Finder ist nun zu ende für mich, Rudolph hat es nun übernommen, er kann das Prima, ihm brauche ich nichts beibringen und das ist gut so, Finder und Langfell brauchen Ihre Aufgabe, es ist aber auch einfach Menschen zufrieden zu stellen.

Ich heiße Mogfred, das war meine Geschichte.

Mogi verstarb ruhig und friedlich in meinen Armen am 26.04.2010

Michael Sehlmeyer
Mogfred,s Frettchenhilfe & Auffangstation

07/06/2019

Frederike, das kleine Frettchen

Hallo Leute, wie oben schon steht, meine Name ist „Frederike“ Ich weiß nicht wer auf diese Idee kam, aber ich habe mich daran gewöhnt, aber seit versichert, hören tu ich deswegen trotzdem nicht..
Ich erzähle Euch Zweibeinern mal ein wenig aus meinen Leben, leider war der Anfang nicht so schön aber es ist lange her. Es tut Weh wenn ich zurück denke, aber der Schmerz hat in den vielen Sommern nachgelassen.

Als ich und meine Geschwister geboren wurden starb unsere Mama, auch einige meiner Brüder und Schwestern starben in den Tagen danach. Ich, mein Bruder Samson und Thea durften leben und lernen was es heißt ein Frettchen zu sein.

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie anstrengend das sein kann.. !!

Unsere Zweibeiner erzählten uns das Mama und unsere Geschwister in einen Land waren das sich „Regenbogenland“ nannte. Dort sollen sie frei und unbeschwert Leben bis Ihre Liebsten aus Ihren früheren leben nach kommen. Ich freue mich auf meine Geschwister und vor allem auf meine Mama.

Naja.. Samson, Thea und ich wuchsen auf, wurden von unseren Zweibeinern versorgt, man wusch uns und wann immer wir schrien vor Hunger, oder viel mehr aus Langeweile waren sie da. Es war immer ein Spaß wenn sie versuchten uns Milch zu geben. Eine Flasche nahmen sie dazu die wir so gut es ging immer ausspuckten und unseren Kopf hin und her warfen. Aber wenn wir wirklich Hunger hatten hielten wir still und tranken brav.

Die Zeit verging wie im Fluge, wir wurden größer und so fingen wir an auch unsere Welt zu erkunden, erst wackelig und unsicher zogen wir umher. Später dann als wir sicherer wurden und auch anfingen zu klettern und zu springen erspähten wir so viele nützliche Dinge. Runde Löcher mit Erde und Pflanzen darin, hey war das ein Spaß wenn wir so tief buddelten das die Erde nur so flog, leider auch immer diese dummen Pflanzen. Unsere Zweibeiner verdarben uns oft den Spaß, nahmen uns weg und sperrten uns in eine Höhle die zwar groß war, aber auch sehr schnell Langweilig wurde.

Unsere Zweibeiner gaben uns alles was wir brauchten, sie spielten mit uns und wenn wir Müde waren schliefen wir oft in ihren Armen ein, es war eine schöne Zeit die aber irgendwann zu Ende ging.

Es kam eine finstere Zeit, Samuel Thea und ich waren gerade dabei zu spielen als neue Zweibeiner kamen. Sie sahen uns an, streichelten uns, nahmen uns hoch und Kuschelten mit uns, aber wir spürten dass etwas nicht stimmte. Als man uns herunter ließ versteckten wir uns schnell.

Als die fremden gegangen waren kamen unsere Zweibeiner zu uns, nahmen uns aus unseren Versteck und wir drückten uns so fest wie wir konnten an sie, es war so schön mit unseren Zweibeinern. Unser Zweibeiner erzählte uns das man ein schönes Zuhause gefunden hätte, das man am nächsten Tag dorthin fahren werde und wir dann ein neues gutes Zuhause haben werden. Aber wir hatten doch ein Zuhause, hier, dies war doch unser Zuhause, doch unser Mensch verstand nicht unsere Sprache.

Das Gefängnis ..

Wie unsere Zweibeiner versprochen haben brachten sie uns am nächsten Tag in unserer neues Zuhause. Viele Dinge sahen wir, aber wir spürten das diese Menschen nicht das waren was sie vorgaben, eine nie gekannte Angst durchströmte uns.

Furcht sollte ab jetzt unser Leben bestimmen.

Als unsere Zweibeiner gegangen waren nahmen uns die Menschen grob und sperrten uns in enge Gefängnisse. Sie trennten uns und ich sollte sie eine lange Zeit nicht mehr wieder sehen.
Die Zeit verging, in meinen Gefängnis hatte ich gerade so viel Platz das ich mich drehen konnte, man brachte mir Wasser und Futter. Es schmeckte nicht aber der Hunger in meinen Bauch ließ es mich widerwillig fressen. So verging die Zeit, ich spürte die Veränderung in mir, ich wurde Erwachsen. Ich Vermisste meine Geschwister, mein Zuhause in dem wir so Glücklich waren. Ich vermisste die Wärme und die Geborgenheit.

Dann eines Tages wurde die Tür in meinen dunklen Gefängnis geöffnet, es tut Weh mich daran zu Erinnern, Dunkelheit und Furcht wohnte in dieser Zeit in mir, man öffnete mein Gefängnis und setzte einen anderen meiner Art zu mir, erst dachte ich es wäre mein Bruder doch ich Irrte mich. Es war ein fremder, aber er war meiner Art, er kam Neugierig näher, er schnupperte an mir und dann kam der Schmerz.
Als der Schmerz nachließ spürte ich das etwas geschehen war, das ich in meinen Jungen Leben nicht verstehen konnte. Nach einer Weile öffnete sich mein Gefängnis und der Rüde wurde heraus genommen, nun war ich wieder alleine mit meiner Angst und meinen Schmerz. Trauer und Einsamkeit durchströmte mich.

Nach einer langen Zeit spürte ich das etwas in mir heran wuchs, ich spürte das Leben in mir, es machte mir Angst und doch auch Glücklich. Diese kleinen Wesen wuchsen in mir und bald kam der Tag an dem das neue Leben in die Welt wollte. In dieser Zeit waren die Menschen oft bei mir, als meine Babys die Welt erblickten kamen diese Menschen oft und nahmen einen nach dem anderen heraus, ich hatte immer Angst das man sie mir weg nahm doch man legte sie immer wieder zu mir zurück. Ich war Glücklich, ich war nicht mehr alleine in meinen engen Gefängnis, ich habe Leben aus meinen Körper heraus geboren, schenkte Ihnen meine Liebe und Zuneigung, doch auch Furcht vor dem Leben in dieser kalten Gefühllosen kleinen Welt wohnte in mir.

Meine Babys wuchsen heran, öffneten Ihre Augen, erblickten dieses kahle kalte Zuhause und ich konnte Ihnen nicht das bieten was ich dereinst erhalten habe.

Meine Babys wuchsen heran und wurden Junge wilde Frettchen und dann kam die Zeit an dem Menschen an meinen Verschlag traten, sie nahmen eine nach den anderen heraus und ich sah sie nie wieder, was ist nur aus meinen Babys geworden, wo sind sie hin, warum hat man sie mir genommen??

So erginge es mir viele male, immer und immer wieder nahm man mir mein Leben.. Finster und kalt, leer lebte ich in den Tag, dachte an meinen Bruder und meine Schwester, wie mag es Ihnen ergangen sein. Meine Babys die ich geboren hatte, dachte an meine Zweibeiner die uns in die Verdammnis brachten.

Die Befreiung ….

Viele Babys habe ich geboren und wieder verloren, doch nun ist es vorbei.. Meine letzten Babys die ich zur Welt brachte, aus Ihnen war das Leben bereits gewichen, es war gut so. Die Menschen gaben mir immer weniger zum fressen, oft litt ich Hunger und Durst, mein Körper wurde immer müder, ich sah in meinen Träumen meine Mama, meine Geschwister, wie mag es wohl sein in diesen Regenbogenland?

Oder war auch dies eine Lüge??

Es gab Tage da sah ich nie einen Menschen, kein Wesen verirrte sich in die Nähe meines Gefängnisses. Ich lag da, schloss meine Augen und sehnte mich in eine andere Welt, verlor mich in meinen Träumen und sehnte das Ende herbei.. Ich lag gerade und dachte an das vergangene als es geschah, viele Menschen kamen herein und der Mensch der mich so lange Gefangen hielt war sehr Laut. Er schimpfte mit anderen Menschen, versuchte sie von meinen Gefängnis wegzudrängen aber diese Menschen schoben Ihn beiseite und traten an mein Gefängnis heran. Die Tür wurde geöffnet und 2 Hände nahmen mich sanft heraus.

Ich sah mich um, noch viele dieser Gefängnisse standen hier herum, ich wusste nicht was geschah aber ich versuchte den Menschen klar zu machen das auch mein Bruder Samson und meine Schwester Thea hier irgendwo sein mussten. Die Menschen verstanden mich nicht aber ich sah im letzten Augenblick bevor ich in ein anderes Gefängnis gesteckt wurde dass auch andere meiner Art befreit wurden.

Ich lag nun in einer warmen weichen Decke, ich wusste nicht was geschah, was um mich herum passiert, was mit meinen Babys und meinen Geschwistern ist. Ich wusste nicht ob nun endlich alles wieder gut wird oder aber ob man uns in ein neues Gefängnis sperrt.

Ich spürte wie dieser Bau bewegt wurde und das ich eine neue Reise antrat, ich hoffte so sehr das ich meine Geschwister wieder sehe, das nun meine Zweibeiner gekommen waren und uns nach hause holen. Mit diesen Gedanken schlief ich ein.

Ich weiß nicht wie lange ich geschlafen habe, als ich erwachte duftete es so Wunderbar, dieser Duft roch so verführerisch das ich sehr schnell meine Augen öffnete, mein Gefängnis in dem man mich hierher brachte war geöffnet, vorsichtig blickte ich hinaus und sah ein Stück entfernt Schalen aus denen dieser Duft kam. Langsam und Vorsichtig ging ich darauf zu, dabei sah ich mich um und was ich sah nahm ich wie ein Wunder war. Groß und hell war dieser Raum, allerlei Dinge lagen herum und auch Röhren konnte ich erblicken. Etwas weiter abseits sah ich einen Schatten der sich Bewegte, doch erst wollte ich meinen Durst und Hunger stillen.

Eine Tür wurde geöffnet und ein Mensch kam herein, so schnell ich konnte rannte ich zu meinen Gefängnis um mich zu verstecken, zu groß war die Angst dass nun wieder alles finster wird. Doch der Mensch blieb an der Tür stehen, er sprach zu mir, es wird alles gut, sagte die Stimme und ich spürte das ich ihr trauen konnte. Langsam und Vorsichtig kam ich aus meinen Versteck, der Mensch stellte die Schalen mit Futter und Wasser direkt vor mir ab und setze sich ein wenig abseits. Er sprach mit ruhiger stimme und ich fasste ein wenig vertrauen und ging zu den Schalen in meiner Nähe. Der Mensch bewegte sich nicht und sprach immer mit ruhiger Stimme mit mir. Ich konnte sie nicht mehr verstehen, zu lange war ich in meinen dunklen Gefängnis eingesperrt aber ich spürte dass dieser Mensch nicht s Böses wollte. Ich sah durch eine unsichtbare Wand die Sonne und den Blauen Himmel, so lange musste ich auf diesen Anblick verzichten, so lange war mein Bett hart und unangenehm, so lange litt ich unter Hunger und Durst, war dies nun vorbei? War dies das Regenbogenland, wo waren dann meine Geschwister und meine Mama?? Wo waren diejenigen die ich so liebte??

Es kam die Nacht und ich erinnerte mich an den Schatten den ich gesehen hatte, ich blickte mich um und sah Ihn wieder. Es war einer meiner Art, ich wollte zu Ihm laufen doch auch hier, eine Unsichtbare Wand hielt mich davon ab. So sehr ich es auch versuchte konnte ich diese Wand nicht durchbrechen, auch der andere meiner Art versuchte es, aber es gelang uns nicht. Ich schlief vor dieser Wand ein mit dem Gefühl das ich nicht mehr alleine war, auch der andere tat es mir gleich und ich wusste auch dieses Hindernis werden wir noch überwinden.

Als es hell wurde kamen wieder diese Menschen, ich versuchte Ihnen zu sagen das dort ein anderer meiner Art war, aber der Mensch Verstand mich nicht, gab mir Futter und Wasser und sprach mit mir. Es wirkte so beruhigend und mein Vertrauen wurde größer, aber ich beschloss Vorsichtig zu sein.

Die Tage vergingen, einmal wurde ich geholt und in einen Raum gebracht, ich hatte Furchtbare Angst das man mich nun wieder in ein dunkles Gefängnis warf, ich Biss den Menschen der meinen Körper Berührte, ich wollte nicht mehr zurück ich wollte eher sterben. Nachdem ich mehrmals zugebissen habe brachte man mich zurück in dem Raum der nun mein Zuhause war. Die Tage vergingen, der Mensch der mir Futter und Wasser brachte kam oft, sprach zu mir und ging wieder. Auch bei dem anderen meiner Art sah ich Ihn durch die Unsichtbare Wand, ich lag oft an dieser Wand die mich von Ihm trennte, oft versuchten wir diese Barriere zu durchbrechen aber es gelang uns einfach nicht, erschöpft schlief ich dann oft bei Ihm ein.

Eines Tages kam ein neuer Mensch herein, er sah mich schweigend an und setzte sich dicht bei mir auf den Boden. Kein Wort drang über seine Lippen, aber seine Hand streckte sich mir ein wenig entgegen. Ich wollte zubeißen aber etwas hielt mich ab, dieser Mensch hatte ein Leuchten in den Augen, etwas das ich lange nicht mehr gesehen habe, ich erinnerte mich an eine lang Vergangene Zeit, ich erinnerte mich an meine Zweibeiner bei denen meine Geschwister und ich so Glücklich waren. Diese leuchten in den Augen, der Geruch des Menschen der da vor mir saß erinnerte mich an eine glückliche Zeit.

Der Mensch sah mich an, tränen rannten über sein Gesicht als er sprach, ich Verstand seine Worte, die Stimme so vertraut.

Bitte verzeih mir Frederike… sagte der Mensch.

Er saß noch eine weile, dann stand er auf ging zu der Unsichtbaren Wand und öffnete diese…

Ich sah den Menschen an als er sich hin kniete und zu meinen Nachbarn sprach, ich folgte dem Menschen und nahm diesen vertrauten Geruch wahr, es fiel mir schwer, die Aufregung, die Hoffnung machte mir zu schaffen, immer und immer schneller Bewegte ich mich auf den anderen meiner Art zu und je näher ich kam umso sicherer wurde ich mir, Samson mein Bruder war wieder da.. Auch er erkannte mich und wir Begrüßten uns, wir waren so froh und Aufgeregt das wir gar nicht merkten das der Mensch den Raum verlassen hatte.

Wiedervereinigt…

Wir merkten nicht das der Zweibeiner den Raum verlassen hatte, wir waren so sehr mit uns Beschäftigt das wir auch nicht hörten wie der Zweibeiner wieder kam, erst als er ein Wesen unserer Art zu uns setzte hielten wir Inne, wir rochen das andere Wesen und erkannten es wieder, Thea unsere Schwester war wieder da, aber der Mensch hielt noch mehr Wesen unserer Art in den Armen. Als er sich zu uns setzte rochen wir sie, sie dufteten so fremd und doch vertraut, es waren Theas Babys. 6 tapsige kleine Frettchen sahen uns Ängstlich an, vorsichtig näherten wir uns Ihnen. Wir Begrüßten sie, auch mein Bruder war bei uns, er war etwas Vorsichtig aber als er sah wie Thea und ich diese kleinen Wesen in unsere Mitte nahmen und sie ausgiebig putzten kam er heran, Thea hatte ein wenig Sorge Samson könnte Ihnen etwas tun aber Ihre Sorge verflüchtigte sich schnell.

Eine weile saß der Mensch bei uns, sah schweigend unseren Spiel zu und lächelte..

Es wurde Dunkel, wir bekamen unser Futter, auch Wasser kam frisch. Es war herrlich, wir spielten und tobten unsere Wiedersehensfreude kannte kein Ende, als der Abend kam wurden wir müde, der Zweibeiner hatte uns einen Schlafplatz fertig gemacht der groß genug für uns alle war. Die Babys die gar keine mehr waren legten sich zuerst hinein, mein Bruder und Thea folgten Ihnen.
Ich saß noch lange da und sah meiner Familie zu wie sie friedlich schlief, ihr leiser Atem war wie Musik in meinen Ohren. Dann sah ich den Zweibeiner an und ging zu Ihm, ich erinnerte mich wie es war in seinen Arm zu liegen und legte ich mich hin und wartete wie er Reagierte, konnte er sich auch Erinnern..??

Er lächelte und sprach zu mir.. Frederike meine kleine Maus, sagte er.. Nahm mich in seine Arme und ich genoss seine Berührungen.

Ich war so Glücklich…

Mein Zweibeiner streichelte mich so wie ich es immer liebte, sanft berührten seine Hände meinen Körper, ich spürte wieder die Liebe und Zuneigung, ich wusste nun wird alles gut, wir sind wieder Zuhause.

Nach einiger Zeit legte mich mein Zweibeiner zu meiner Familie, ich war so Glücklich, leise Sprach der Zweibeiner um die anderen nicht zu wecken.

„Ich muss nun gehen und Euer Zuhause herrichten Frederike, schon bald komme ich wieder und werde Euch holen, nie mehr sollt Ihr so Leiden…“

Dann ging unser Zweibeiner, ich spürte die nähe meiner Familie und schlief Glücklich ein..

Wir kommen nach hause …

Als ich erwachte hatte ich erst Angst es wäre allen nur ein Traum gewesen.. Ich öffnete schnell meine Augen und sah mich um… Es war kein Traum, mein sehnlichster Wunsch war in Erfüllung gegangen. Samson, Thea und Ihre Kinder waren bei mir, ich sah sie lange an, sah wie sie tief und fest schliefen und ich legte mich mit einen tiefen Seufzer wieder zu Ihnen. Spürte Ihre Wärme, hörte Ihren gleichmäßigen ruhigen Atem und wusste, nun war die Welt wieder in Ordnung.

Noch lange lag ich so da, als die Tür unseres Zuhauses geöffnet wurde blickte ich zur Tür und sah wie unser Zweibeiner hinein kam. Er hatte eine großen Bau dabei, ein wenig hatte ich Furcht vor dem was kommt, unser Zweibeiner sagte vor langer Zeit schon einmal, ich bringe Euch in ein neues gute Zuhause das dann für uns zur Hölle wurde, war es diesmal anders ? Konnte ich Ihm vertrauen??

Zweifel und Angst plagten mich…

Heute, so viele Sommer und Winter später denke ich nicht mehr viel an diese Zeit zurück, es schmerzt so sehr, nicht zu Wissen was aus meinen Kindern wurde, welches Schicksal sie ereilte, aus Theas Kindern sind große Rüden und Fähen geworden. Ich sehe Ihnen oft zu beim spielen, wie sie unser Zuhause erkunden, draußen in der Erde wühlen oder durch das hohe Gras jagen und nichts mehr Wissen von dem Leid das Ihnen vor vielen Sommern widerfuhr. Auch Thea und Samson lagen oft bei mir, begleiteten mich wenn ich unser Reich erkundete, oft lagen wir bei unseren Zweibeinern ließen uns streicheln, spielten mit Ihnen oder schliefen einfach nur in Ihren Armen ein.

Vor kurzen legte sich meine Schwester zu unseren Menschen, sie schlief ein und ging hinüber in das Regenbogenland. Theas Kinder, Samson und ich nahmen Abschied von Ihr, auch unsere Zweibeiner verabschiedeten sich gemeinsam mit uns. Heute Wissen wir, es gibt dieses Land wo wir unsere geliebten wieder sehen werden, aber noch habe ich hier eine Aufgabe.

Heute achte ich gemeinsam mit Theas Kindern und Samson darauf dass unseren Menschen nicht langweilig wird. Wir beschäftigen sie und zeigen Ihnen wie schön das Leben sein kann.

Wir wissen das unsere Menschen für uns da sein werden, wir wissen das es noch viele andere gibt denen es so ergeht wie uns einmal, wir wünschen uns das Menschen endlich Anfangen uns als das zu sehen was wir sind, als Lebewesen, mit Verstand und Gefühl, mit herz und Seele. Wir Wissen irgendwann werdet Ihr alle „Unsere Menschen“ sein.

Ich bin Glücklich, habe Menschen die sich kümmern, für uns da sind und mit uns gemeinsam diesen Weg des Lebens gehen, bis zum letzten Atemzug um danach in diesen fernen Land das dereinst kommen wird eine neues Abenteuer zu beginnen.

Frederike, das kleine Frettchen von
Michael Sehlmeyer

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