Deutsche Gesellschaft für Sicherheitsaufgaben

Deutsche Gesellschaft für Sicherheitsaufgaben Die Deutsche Gesellschaft für Sicherheitsaufgaben verfolgt das Ziel, einen angeregten Dialog über Außen- und Sicherheitspolitik herzustellen.

Hinweise zum Verhalten bei Sturm- bzw. Unwetterwarnung⚠️ Halten Sie Balkon- und Terrassenabläufe sowie alle zum Gebäude ...
20/05/2019

Hinweise zum Verhalten bei Sturm- bzw. Unwetterwarnung

⚠️ Halten Sie Balkon- und Terrassenabläufe sowie alle zum Gebäude gehörenden sonstigen Abläufe frei von Blättern und Blüten!
⚠️ Fahren Sie Markisen ein, schließen Sie Sonnenschirme!
⚠️ Ziehen Sie Netzstecker und Antennenkabel von Fernsehgeräten und PCs!
⚠️ Bekämpfen Sie kleinere Wasserschäden selbst. Sie halten damit Einsatzkräfte für wichtige Einsätze frei.
⚠️ Bleiben Sie bei Sturm und Gewitter im Haus – das ist der sicherste Ort.
⚠️ Sollten Sie im Freien überrascht werden, gehen Sie in Hockstellung.
Brände und andere akute Notfälle melden Sie über die Notrufnummer 112.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Regen- und Sturmschäden nach Priorität beseitigt werden. Belasten Sie die Leitstellen nicht durch Nachfragen, außer in wirklich dringenden Fällen.

Hilfe kommt!

  in   Bei Bauarbeiten in der Ulmenstraße Berlin-Hermsdorf wurde eine 250-Kilo-Weltkriegsbombe entdeckt, die am Vormitta...
07/11/2017

in

Bei Bauarbeiten in der Ulmenstraße Berlin-Hermsdorf wurde eine 250-Kilo-Weltkriegsbombe entdeckt, die am Vormittag des 8. November 2017 von den Beamten des Landeskriminalamtes vor Ort entschärft werden soll.

Ab voraussichtlich 9:00 Uhr wird es im Zuge der Maßnahmen in einem Umkreis von 350m um den Fundort zu Evakuierungen kommen. Den genauen Bereich können Sie der Karte entnehmen. Bitte folgen Sie den Aufforderungen der Einsatzkräfte der Polizei vor Ort zu Ihrer eigenen Sicherheit und für einen schnellstmöglichen, reibungslosen Ablauf.

Die S-Bahnlinie 1 wird voraussichtlich ab 10.30 Uhr für etwa eine halbe Stunde unterbrochen. Zuvor werden einzelne Züge am Bahnhof Hermsdorf ohne Halt durchfahren. Auch die Bundesstraße 96 wird gegen 10.30 Uhr für etwa eine halbe Stunde gesperrt.

Die Entschärfung wird gegen 11.00 Uhr beginnen. Nach erfolgreicher Entschärfung der Weltkriegsbombe werden alle Sperrungen aufgehoben.

Weitere aktuelle Informationen zu den Maßnahmen finden Sie an morgen auf auf dem Einsatzkanal der DGS unter https://twitter.com/lagedienst und hier auf Facebook.

01/08/2017

In Berlin startete heute ein Test-Projekt zur an einem Bahnhof.

Dies zu erprobende Technik soll die Sicherheitsbehörden zukünftig unterstützen noch zu klassifizierende Zielpersonen zu erkennen um dann geeignete Maßnahmen treffen zu können.

Was halten Sie von der behördlichen Gesichtserkennung an öffentlichen Orten?



Polizei Berlin, Bundespolizei Karriere, Deutsche Bahn Konzern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Berlin, Polizei: DPolG, Polizei Hamburg, Polizei München, Securitas Deutschland, BDSW - BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT

Am 13. Oktober ist der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung. Infos und Empfehlungen geben wir hier: bit.ly/2dX6...
12/10/2016

Am 13. Oktober ist der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung. Infos und Empfehlungen geben wir hier: bit.ly/2dX6Ll7

+++ Die Rückkehr der Sirene +++ Wie wird eigentlich bei einem   die   gewarnt? Bei einem Unfall in einem Chemie- oder ei...
25/09/2016

+++ Die Rückkehr der Sirene +++

Wie wird eigentlich bei einem die gewarnt? Bei einem Unfall in einem Chemie- oder einem , bei einer ? Früher gabs überall . Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde ein Großteil von ihnen abgebaut. Seit den Anschlägen vom 11. September und dem Elbe-Hochwasser vermisst man sie wieder. Was nun?

Bund und Länder hatten sich im Jahr 1992 geeinigt, die Bevölkerung nicht mehr mit Sirenen, sondern per Rundfunk zu warnen. Für die flächendeckende Warnung der Bevölkerung im Verteidigungsfall, also im Krieg, ist der Bund zuständig. Er ließ ein satellitengestütztes Warnsystem " " installieren. Mit diesem werden ins Fernsehbild Nachrichtenbänder eingespeist, Radiosendungen mit einer Warndurchsage unterbrochen. An dieses System angeschlossen sind laut Homepage des zuständigen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) inzwischen drei Zivilschutzverbindungsstellen, 17 Lagezentren von Bund und Ländern, 13 öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, das ZDF in Mainz und Berlin, 42 private mit 98 lokalen Sendern, dpa, AFP, T-Online International, LH–Media Service und E-Message.

Eine vor und ist "zeitkritisch", weiß man beim . Da müsste ein satellitengestütztes , das auf Live-Information im Rundfunk verweist, gerade passen. "Die Bevölkerung ist im Falle einer bedrohlichen Lageentwicklung über die Medien sehr gut zu erreichen. Dies haben die Anschläge vom 11. September 2001 und die Hochwasser an Elbe und Oder deutlich gezeigt, wo die Menschen die Meldungen in den Medien bis in die Nacht verfolgt haben", so die BBK-Homepage. Das stimmt aber nur halb: Die Menschen müssen erst erfahren, dass sie Nachrichten lesen sollen. Und genau da liegt das Problem: Wer hat Nachts schon Computer, Radio oder Fernsehen an?

Darum hat der im Jahr 2003 auf Bitte der Länder ein paar technische Systeme mit "Weckeffekt" untersucht, sagt Herbert Schäfer vom Referat für Katastrophenschutz, Notfallvorsorge und Zivile Verteidigung im Baden-Württembergischen Innenministerium. In einer bundesweiten Versuchsreihe habe man probiert: Erstens die Warnung über Funkuhren – aber sowas besitzt längst nicht jeder. Zweitens Telefonfestnetz, Mobilfunk und Hörfunk. Bringt aber auch nichts, wenn Radio und Handy ausgestellt sind und das Telefon nicht im Schlafzimmer steht. Drittens Rauchmelder mit integrierter Funkalarmtechnik. Aber auch die hat nicht jeder, außerdem ist die Doppelfunktion der Anlagen problematisch: Wenn das Ding piepst, kann das heißen: "Es brennt! Raus aus der Wohnung!", aber auch: "Ein Angriff! Drinbleiben und Fenster und Türen schließen!"

Das Problem ist so drängend, dass sich sowohl der Rat der Europäischen Union als auch das Europäische Parlament des Themas angenommen haben, damit ein europaweit einheitliches System installiert wird. Und in der Innenministerkonferenz bemüht sich der Arbeitskreis V, zuständig für Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung, um eine Lösung.

Die Länder sind sich einig: Sie wollen ihre Sirenen zurück – und der Bund soll das bezahlen. Das würde bundesweit rund 130 Millionen Euro kosten, so eine Schätzung des Baden-Württembergischen Innenministeriums. Dazu kämen die Kosten für Wartung und Unterhalt. Aber der Bund scheint mit SatWaS zufrieden. Und Karsten Maelchers, Pressesprecher beim BBK, verweist darauf, dass die Länder für Katastrophenschutz, also Naturkatastrophen oder Großunfälle, selber zuständig seien. Doch auch die Länder haben kein vernünftiges Konzept.

Paradebeispiel ist Baden-Württemberg. Die Schwaben haben nicht nur hochwassergefährdete Gebiete, sondern auch Kernkraftwerke und chemische Großanlagen. Trotzdem "entscheidet die Gemeinde, auf welche Weise die Menschen alarmiert werden. Das reicht vom Büttel über Lautsprecherwagen bis hin zu Radiodurchsagen", heißt es im dortigen Innenministerium.

Man weiß nicht mal, wie viele Sirenen es noch gibt und wie viele von denen überhaupt funktionieren: "Unsere letzte Statistik stammt von Ende 1992, als das bundesweite Sirenenwarnsystem aufgegeben wurde", sagt Schäfer. Damals bot der Bund den Gemeinden an, die Sirenen zu übernehmen. 7.500 waren installiert, 4.000 wurden übernommen, immerhin, aber von denen dürften sich eine ganze Menge inzwischen verabschiedet haben – "aufgrund der hohen Wartungskosten und des Alters der Anlagen". Ein Wiederaufbau der Sirenen würde ungefähr elf Millionen Euro kosten, dazu jedes Jahr eine halbe Million Unterhalt.

In sieht es etwas besser aus. Die letzte schlimme Sturmflut ist nicht allzu lange her. Das Bundesland ist viel kleiner und braucht natürlich weniger Sirenen. Gegen Ende des Kalten Krieges waren es hier etwa 1.000. Die Zahl nahm stetig ab: Im Jahr 2000 waren es noch 320, und im Augenblick sind es bloß 200. Es sollen sogar noch weniger werden – aber die wenigen sollen besser sein, heißt es bei der Behörde für Inneres der Freien und Hansestadt Hamburg. Darum hat die Stadt vor drei Jahren ein 10-Jahres-Programm mit dem schönen Namen "Beschaffung von Sirenenanlagen für die Warnung der Bevölkerung im Tidegebiet der Elbe" initiiert. In dessen Rahmen sollen nach und nach alte Motorsirenen gegen elektronische Sirenen ausgetauscht werden.

"Eine neue Sirene kann zwei bis drei alte ersetzen", sagt Kay Finger, der für Katastrophenschutz zuständig ist. Denn die neuen sind viel lauter. Matthias Müller ist der Geschäftsführer eines Unternehmens, das Sirenen herstellt. Die Firma heißt bezeichnenderweise Hoermann. Herr Müller weiß noch einen anderen Vorteil der neuen Geräte: "Elektronische Sirenen laufen mit Batterien, ihr Vorteil ist, dass sie vom Netz unabhängig sind. Bei einer Überflutung würden Motorsirenen nicht mehr funktionieren, aber elektronische Sirenen schon – sie sind mehrere Tage bis Wochen autark, ohne Stromnetz." Das ist in einem Überschwemmungsgebiet natürlich sinnvoll – auch wenn man lieber gewarnt wird, bevor die Flut da ist.

Jedes Land sorgt anders vor – oder auch nicht: In Nordrhein-Westfalen fängt man gerade erst an, sich "landesweite Gedanken zu machen", sagt Marc Pojer, Mitarbeiter beim im dortigen Innenministerium. Dort ist die Warnung der Bevölkerung nicht Länder- sondern Kreissache, erklärt er, und das Land hat 54 kreisfreie Städte und Kreise. Genaues weiß man nicht, allgemein ist es so: Sirenen finden sich dort, wo es auch freiwillige Feuerwehren gibt – die müssen ja benachrichtigt werden –, außerdem an der Rheinschiene.

In wiederum gibt es gar keine Sirenen mehr, sagt Michael Wiegand. Er ist in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport im Referat für Katastrophenschutz der zuständige Sachbearbeiter für die Warnung der Bevölkerung. "Hier geschieht die Warnung derzeit mangels anderer Möglichkeiten per Lautsprecherwagen der Polizei." Schlecht, wenns "zeitkritisch" ist. Nicht nur Raketen sind fix, auch Terroristen. Und "Terroranschläge sind Ländersache", sagt Karsten Mälchers von BBK. Bei einem Anschlag handele es sich nämlich um einen asymmetrischen Angriff: mit Angreifer, aber ohne Gegner. Und das sei kein Krieg. Darum ist der Bund nicht zuständig. Ulrike Heitmüller (bo)

06/09/2016

Mehr Möglichkeiten

Den Zollfahndern in der Europäischen Union stehen ab sofort effektivere elektronische Hilfsmittel zur Betrugsbekämpfung zur Verfügung. Aufgrund neuer Zollvorschriften können die Behörden in Zukunft IT-Systeme nutzen, die den Transport von Containern auf Schiffen aufzeichnen und Informationen über alle Waren sammeln, die in die Europäische Union ein- oder ausgeführt werden.

Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kristalina Georgieva, erklärte zu der Neuerung: "Zollbetrug geht zu Lasten der öffentlichen Haushalte. Dem müssen wir entschlossen und wirksam entgegentreten. Dank der neuen IT-Instrumente sind die Behörden fortan besser gerüstet, um dieser Herausforderung zu begegnen."

26/08/2016

Polizei erhält E-Autos

Die Landesregierung Baden-Württemberg strebt als Klimaschutzziel eine 20-prozentige Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes bis 2020 an. Als eine Maßnahme um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Landespolizei verstärkt Elektrofahrzeuge ein. In diesem Zusammenhang haben Innenminister Thomas Strobl (CDU) und sein für Verkehr zuständiger Kollege Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) kürzlich 29 entsprechende Mobile an die Landespolizei übergeben.

Darunter befinden sich 19 VW E-Golf mit 85 Kilowatt Motorleistung und einer Reichweite von bis zu 190 Kilometern, acht Smart fortwo coupé mit 55 Kilowatt Motorleistung und einer Reichweite von bis zu 145 Kilometern sowie zwei Renault Kangoo Z.E. mit 44 Kilowatt Motorleistung und einer Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Im Einsatz sind die Elektrofahrzeuge bei den Polizeipräsidien Aalen, Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim, Stuttgart, Tuttlingen und Ulm sowie beim Landeskriminalamt und dem Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei. Die Leasingverträge für die Fahrzeuge wurden über drei Jahre geschlossen.

Strobl unterstrich bei der Übergabe: "Wir als Land setzen auf nachhaltige Mobilität und gehen voran!" Hermann berichtete darüber hinaus, dass sein Haus in der gesamten Landesverwaltung bereits die Beschaffung von 133 E-Fahrzeugen und Hybriden sowie 431 Pedelecs unterstützt habe. Allein 210 Pedelecs habe die Polizei erhalten. Die Anschaffung der Fahrzeuge sowie der Aufbau der notwendigen Infrastruktur wurden vom Verkehrsministerium mit 545.000 Euro gefördert.

+++ Großbrand Lagerhalle +++ BERLIN +++Meldung vom: 11.05.2016, 14:20Betroffene Region:Land Berlin, Ort LichtenbergWindr...
11/05/2016

+++ Großbrand Lagerhalle +++ BERLIN +++

Meldung vom: 11.05.2016, 14:20

Betroffene Region:
Land Berlin, Ort Lichtenberg
Windrichtung ist West

WARNUNG:
Brand einer Lagerhalle in Lichtenberg. BITTE FENSTER UND TÜREN IN DER UMGEBUNG SCHLIESSEN!

Handlungsempfehlung:
Bitte schließen Sie sofort Fenster und Türen. Schalten Sie Klimaanlagen und Lüftungsanlagen ab.

Verantwortlicher:
Land Berlin - Berliner Feuerwehr

Derzeit sind über 150 Feuerwehrmänner im Einsatz. Der Qualm ist hochgiftig. Es brennt eine Lagerhalle auf der Fläche von nun mehr als 7.000 m².

Heute findet der europaweiten Blitzermarathon statt.
21/04/2016

Heute findet der europaweiten Blitzermarathon statt.

Bundeswehreinsatz im Innern?Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) begrüßt die Debatte auf Bundesebene, da...
18/04/2016

Bundeswehreinsatz im Innern?

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) begrüßt die Debatte auf Bundesebene, das Grundgesetz derart zu ändern, dass ein Einsatz der Bundeswehr innerhalb des Bundesgebietes in bestimmten Notsituationen für die Sicherheit der Bürger möglich ist.

"Die Erfahrungen und Anschläge der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass es erforderlich ist, die Maßnahmen zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu verstärken", betonte der momentane Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK). Zudem sagte der saarländische Ressortchef: "Ich begrüße es, dass die Anpassung des Grundgesetzes nun auch auf Bundesebene diskutiert wird. Nach dem schrecklichen Terror in Belgien und Frankreich müssen wir alle verfügbaren Kräfte bündeln, um die Menschen zu schützen."

Für die Polizei sei ein unterstützender Einsatz durch die Bundeswehr in gewissen Notsituationen hilfreich, zeigte sich Bouillon überzeugt. Daher müsse die Armee ein verlässlicher Partner für die Innere Sicherheit werden, verlangte der IMK-Chef. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hingegen sprach sich explizit gegen einen Bundeswehreinsatz im Innern aus.

+++ Eindringendes Wasser in Tschernobyl +++Berlin: Unter anderem eindringendes Wasser führt am Standort des havarierten ...
07/04/2016

+++ Eindringendes Wasser in Tschernobyl +++

Berlin: Unter anderem eindringendes Wasser führt am Standort des havarierten ukrainischen Kernkraftwerks in Tschernobyl zu Sicherheitsrisiken. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor. Demnach dringt Wasser in Form von Niederschlag, Kondensation oder Wasser aus dem Staubunterdrückungssystem in die Reaktorruine ein. Im Jahr 2014 betrug die Menge etwa 326 Kubikmeter. In Folge einer Berührung mit kernbrennstoffhaltigem Material bildet sich ein Gemisch mit einer "komplexen chemischen Zusammensetzung", das schlimmstenfalls "Quelle spontaner Kernspaltung mit Neutronenfreisetzung" sein könnte. "Die Möglichkeit eines Kritikalitätsstörfalls durch das eindringende Wasser wird allerdings als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt", heißt es.

Der Bau der neuen Schutzhülle, des sogenannten New Safe Confinement (NSC), sei durch den Ukraine-Konflikt nicht beeinträchtigt worden, schreibt die Bundesregierung. Demnach soll der neue Sarkophag bis Ende 2017 fertiggestellt sein. Die Fertigstellung der neuen Schutzhülle sei eine Voraussetzung für den Rückbau des alten Sarkophags, da erst dann mit der Entsorgung des radioaktiven Materials begonnen werden könne.

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