hü.io

hü.io Unabhängige Futterberatung, Pferdephysiotherapie und Equidenspitex. Pferdegesundheit im Fokus

16/08/2024

Für Spontane:
Morgen, Sa, 17.08. habe ich ab Mittag zwischen Kl**en und Dierikon noch Kapazität für unabhängige Futterberatung oder Stresspunktmassage!
Whats App Kontakt über http://www.xn--h-eha.io/

Für alle Interessierten, es bleibt spannend. Schaut es euch an, wenn ihr Zeit habt
03/07/2024

Für alle Interessierten, es bleibt spannend. Schaut es euch an, wenn ihr Zeit habt

21/06/2024
Entlebuch aufgepasst! Ich komme mit frischem Angebot diesen Monat gleich an zwei Terminen zu euch galoppiert. Altbewährt...
07/03/2024

Entlebuch aufgepasst!
Ich komme mit frischem Angebot diesen Monat gleich an zwei Terminen zu euch galoppiert.
Altbewährt und immer aktuell: die unabhängige Futterberatung und die mobile Pferdewaage - für die langfristige Gesunderhaltung eurer Pferde.
Neu und ein echtes Highlight: Erlebt die Vorteile der Stresspunktmassage, verwöhnende Wellnessmassagen und effektive Wärmetherapie - für das ultimative Wohlbefinden eurer Pferde.
Schliesst euch einer Tour an, spart Fahrtkosten.
Reitschulen bekommen ab dem 2. Schulpferd Rabatt.
Euch passt keines der vorgeschlagenen Daten? Kein Problem, wir finden einen Ersatztermin.
Ihr wollt einen eigenen Sammeltermin organisieren? Auch hier gilt: sprecht mich einfach an.
Ich freue mich auf die Touren!

10/11/2023

Neue Wege in der Pferdebetreuung: Ein Update zu hü.io

Liebe Pferdefreunde,

wie das Leben selbst, ist auch die Welt der Pferdebetreuung ständig in Bewegung. Es ist meine Passion, nicht nur mit diesem Fluss zu schwimmen, sondern auch die Qualität und Effektivität meiner Angebote stetig zu optimieren. Heute möchte ich ein Update teilen, das einige spannende Änderungen für uns alle mit sich bringt.

Ich habe festgestellt, dass das bisherige Angebot im Bereich Trainingsmanagement nicht in der Form funktioniert, wie ich es mir für euch und eure Pferde erhofft hatte und habe mich daher entschieden, dass es Zeit ist, diesen Service neu zu gestalten.

Das bedeutet konkret: Ich werde das Trainingsmanagement nicht mehr als eigenständige Dienstleistung anbieten. Aber keine Sorge! Die Kernaspekte, die dieses Angebot so wertvoll gemacht haben, gehen nicht verloren. Stattdessen integriere ich diese Elemente in meine neue Pferdephysiotherapie-Sparte. Auch wird es weiterhin die Möglichkeit geben, das Trainingsmanagement auf Wunsch in eine unabhängige Futterberatung zu integrieren. So schaffe ich eine umfassendere und fokussiertere Betreuung, die sich nahtlos in die Gesundheits- und Wohlfühlpläne für eure Pferde einfügt.

Mein Ziel ist es, dass ihr und eure Pferde von einem ganzheitlichen Ansatz profitiert, der sowohl die physische als auch die trainingsbezogene Komponente der Pferdegesundheit berücksichtigt. Ich glaube fest daran, dass diese Änderung es mir ermöglichen wird, euch einen noch besseren Service zu bieten, der genau auf die Bedürfnisse und das Wohlbefinden eurer Pferde zugeschnitten ist.

Ja, ihr habt es eben richtig gelesen: hü.io goes Pferdephysio!
In den nächsten Wochen werde ich mehr Details zu diesen Veränderungen und den erweiterten Dienstleistungen teilen. Die Kurse sind alle absolviert, nur die Homepage muss noch überarbeitet werden, leider kämpfe ich aktuell mit technischen Schwierigkeiten.

Ich bin aufgeregt und freue mich unglaublich darauf, euch auf diesem neuen Weg zu begleiten. Es ist und bleibt spannend.

In diesem Sinne: Bleibt gespannt und galoppiert mit hü.io in eine Zukunft, die das Wohlbefinden eurer vierbeinigen Partner an erste Stelle setzt!

Wahre Worte.So leid es mir tut, Offenstall ist keine adäquate Form, sein Pferd zu bewegen. Das Bewegungsausmass im Offen...
25/09/2023

Wahre Worte.

So leid es mir tut, Offenstall ist keine adäquate Form, sein Pferd zu bewegen. Das Bewegungsausmass im Offenstall wird leider noch immer sehr überschätzt.

Mangelbewegung als Risikofaktor

Pferde sind darauf ausgelegt, 16 Stunden am Tag im ruhigen Weideschritt zu wandern und dabei bis zu 30 Kilometer zurückzulegen. Reitpferde stehen dagegen je nach Haltungsform wahlweise in der Box oder vorwiegend vor der Heuraufe und legen oft nur wenige hundert Meter bis Kilometer im einstelligen Bereich am Tag zurück.

Wenn der eigentlich wohlmeinende Besitzer dann eine lockere 3-Kilometer-Runde im Gelände völlig falsch als „Arbeit“ oder überschwelligen Trainingsreiz einschätzt und das Pferd an den Folgetagen (schlimmstenfalls die ganze Woche) im Offenstall ohne Bewegungsanreize vor der Heu ad libitum-Raufe parkt und zusieht wie das Pferd immer dicker wird, schadet er ihm nicht weniger als der „böse“ Sportreiter, der gar keine Pausentage macht.

Mangelbewegung schadet genauso sehr wie Übertraining – nur an anderen Stellen.

Ganz wichtig zu erwähnen ist auch die aktive Erholung: Nach überschwelligen Trainingsreizen braucht das Gewebe einen oder zwei Tage Pause für die Regeneration, also für das Füllen der Energiespeicher in den Muskeln, Kollagensynthese in den Sehnen, Reparation kleinster Mikroläsionen etc.
Nun heißt „Pausentag“ aber keinesfalls Herumstehen in der Box, auch wenn diese einen mehr oder weniger großen gepflasterten Balkon besitzt!

Ein Pferd „mal stehen zu lassen“ geht wirklich nur, wenn es mehrstündige freie Bewegung und zwar mit Kontakt zu Artgenossen hat. Das steht so übrigens auch in den Tierschutzleitlinien.

Mangelbewegung bzw. Überfütterung sind Risikofaktoren für das Equine Metabolische Syndrom (EMS) und Hufrehe, Darmprobleme, Atemwegsprobleme, sogar das Hufrollensyndrom (Equine palmar foot syndrom), einige Knieprobleme und degenerative Gelenkserkrankungen, um nur einige zu nennen.

Leider haben wir auch sehr junge Pferde mit starken Rückenproblemen bis hin zu Kissing Spines in der Trainingstherapie, weil ein viel zu schwerer Bauch mit völlig untrainierten Bauchmuskeln an einer jugendlichen Wirbelsäule zieht.
Ein ungerittenes Pferd kann definitiv „trageerschöpft“ sein...

Du möchtest wirklich planvoll trainieren? Schnapp dir einen unserer Trainingspläne!

22/09/2023
13/09/2023

Wieviel Fruktan ist eigentlich wirklich "giftig"?

Nun, das ist recht einfach und gut erforscht. Zunächst einmal ist es nicht DAS Fruktan, sonder eine Gruppe. Man muss also an sich, korrekterweise, von DEN Fruktanen sprechen. Für ein Pferd sind sie aber allesamt unverdaulich und werden allesamt von der Darmflora verwertet.

Fruktane sind sogenannte Oligo-, Dipoly- oder Polysaccharide. Also recht komplexe Zucker. Daher auch die Notwendigkeit für ein Enzym um sie zu spalten. Wir haben es, Pferde nicht.

Die toxische Dosis liegt zuverlässig bei 7.5g / kg KM Sollgewicht. Das ist bei einem 500kg Pferd die beeindruckende Menge von 3.750g. Die haut jedes Pferd von den Hufen.

Gemessen an einem Gras aus April nach einer kalten Nacht, würde das Pferd bei einer Grasaufnahme von 30kg über Tag ungefähr 500g Fruktane aufnehmen. Allerdings dazu noch weitere 2000-2500g weitere lösliche Zucker. Und DIE sind das eigentliche Problem.

Haben wir jetzt im Herbst Schwankungen durch das Wetter, die ersten kühlen Tage usw. haben wir genau das gleiche Szenario.

Wirklich toxisch werden die Fruktane aus dem Gras also garnicht. Lediglich spontaner Anstieg ist problematisch. Oder der Gaul frisst 50kg Fallobst. 🙄

Daher: nicht nur aufs Fruktan schielen‼️ Es ist der Gesamtzucker.

Und der beste Schutz gegen solche Zuckervergiftungen ist: Ein idealgewichtiges, schlankes Pferd und gut trainiertes Pferd. Ansonsten: Weidezeit einschränken.

13/09/2023

Aktuell wird wieder mal vor der "Fruktangefahr" gewarnt. Das ist zwar ein heeres Ziel, allerdings ist Fruktan weder giftig noch für sich allein gefährlich.

Gefährlich ist:
‼️zu hoher Gesamtzucker im Grünfutter. Dabei ist es fast unerheblich welche Form die löslichen Zucker haben
🙈Was es nicht gibt: einfach lösliche Kohlenhydrate im Gras bei hohen Fruktanwerten und umgekehrt. Beides entwickelt sich immer linear miteinander. Man muss also nicht aufs Fruktan schielen und den Rest ignorieren. Man hat immer beides im Blick.
‼️spontaner Anstieg/Zufuhr von Gesamtzucker incl. Fruktan. Da dem Pferd das Enzym Fructase fehlt, reagiert die Darmflora auf dieses unverhofft hohe Nahrungsangebot. Fruktane werden im Dickdarm, vornehmlich von Enterococcen und Hefen verwertet. Die freuen sich und wachsen spontan und sprunghaft.
Sind Pferde hingegen an einen gewissen Level an Fruktanen adaptiert und ist die Gesamtmenge nicht allzu hoch, passiert: genau nüschte.

‼️weitere Fruktanquellen neben Gras: Äpfel.
Man kann also nicht hingehen, die Gäule vom Gras holen und sie stattdessen Fallobst fressen lassen. Das ist irgendwas zwischen dämlich und grober Unfug.

Pferde meiden übrigens Fruktan nicht. Auch das habe ich neulich gelesen. Warum sollten sie auch? Ist doch lecker.

Ergo: Gesamtzuckerzufuhr im Auge halten, Pferde arbeiten und sehen dass sie nicht fett werden. Damit wären vermutlich schon 90% der Futterrehen abgewendet.

01/03/2023

Pferde auf Schneeweiden:

Ich werde ganz oft gefragt, ob man Pferde im Schnee auf die Weide lassen kann.
Ich sage immer: der Weideschutz geht vor. Und das aktuelle Wetter war ideal um mal ein Foto zu machen, was verdeutlichen soll, was ich meine.

Im Frost kommt es zu einer sogenannten Bodenhebung. Das Wasser im Boden dehnt sich aus und die oberen Bodenschichten werden fluffiger. Man sieht das und kann das auch hören, wenn man drüber geht. Das ist schlau von der Natur, denn so kann später Wasser besser eindringen, Sauerstoff kommt ran und im Frühling hat es die Bodenflora- und fauna dann einfach leichter. Zum Bodenschutz gehört also auch, auf solchen Böden nicht groß rum zu latschen. Denn man verdichtet damit die Böden.

Also: Weide schützen für einen gesunden Aufwuchs!

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Dierikon
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