18/05/2026
Auf der Suche nach Entschleunigung ist die Natur der perfekte Ort, um neue Kraft zu schöpfen. Kein Wunder, dass sich immer mehr Urlauber eine bewusste Reduktion auf das Wesentliche wünschen, um so dem hektischen Alltag zu entfliehen. Dass weniger oft mehr ist, weiß auch der experimentierfreudige Tourismusunternehmer Georg Giner: Am Waldrand seines Ferienparadies am idyllischen Natterer See in Tirol realisierte er deshalb gemeinsam mit Lushna einen Secret Koi Garden mit minimalistischen Tiny Houses inklusive Sauna - und trifft damit den Nerv einer neuen Zielgruppe.
Für das neue Tiroler Glamping-Retreat realisierten Architekt Peter Ličen und Marketing-Spezialist Jaka Ažman von Lushna, international erfolgreiche Experten für Minitekturen in Naturresorts, sieben Minitekturen in Holzständerbauweise, die so flexibel sind, dass sie nicht nur mit dem LKW transportiert, sondern auch verschiedenartig variiert werden können. "Klein, aber geräumig", so charakterisiert Peter Ličen seine stylischen Tiny Houses, die am Natterer See als "Cabins for Couples" oder "Chapels of Love" für die erholsame Auszeit angeboten werden. Zueinander versetzt und rund um den Koi-Teich angeordnet, bieten sie genügend Privatsphäre, während eine große Glasfront den atemberaubenden Blick auf die Innsbrucker Nordkette und Wälder freigibt und so den Alltag - sprichwörtlich - in weite Ferne rückt.
Für das unverwechselbare Erscheinungsbild sorgen übrigens die kleinformatigen PREFA-Wand- und Dachrauten in P.10 Anthrazit. Der slowenische Spenglermeister Janez Kralj und sein Team haben diese so gleichmäßig und akkurat befestigt, dass sie ganz bewusst an eine Fischhaut erinnern - das anthrazitfarbene Aluminium steht dabei in wirkungsvollem Kontrast zu den hellen Holzfassaden an den Stirnseiten der Holzhäuser. Und weil die gedeckte Fläche pro Haus nur etwa 60 Quadratmeter misst, ist die filigrane Ausführung bei technisch einwandfreier Funktion ganz besonders wichtig.
Damit die Sichtkanten ohne Aluminiumabdeckung bleiben, entwickelten die Spengler ein besonderes Detail: Mit einer schmalen Rinne als Schattenfuge und zur Entwässerung schlossen sie an die Fassadenbretter der Stirnseite an, ließen etwas Abstand und schlugen dann die Rauten vom Dach und auf den Längsseiten bei der Hälfte um. Die restlichen Flächen deckte man wie ein übergangsloses Dach, Raute für Raute.