Die Experimentalbühne im E-Werk (ehemals „KIEW - Kammerspiele im E-Werk“) wurde offiziell am 26 Januar 1990 eröffnet und feierte 2015 ihr 25tes Jubiläum. Sie verfügt über ca. 70 Zuschauerplätze, eine tiefe Bühne von etwa 6x10m mit technischer Vollaustattung, eigenes Belüftungssystem, Garderobe für die Schauspieler und ein Foyer für die Zuschauer. Im Laufe der Jahre fanden sowohl Inszenierungen der
Hausregisseure statt (Andrea D. Moll, Grete Linz, Nuscha Nistor, Robert Linz, Thomas Döttling, Markus Schlüter, Dirk Schröter), wie auch Inszenierungen von Gastregisseuren (Alex Darie, Alexa Visarion, Gabor Tompa, Victor Carcu, Ioan Cojar, Christoph Diem, u.a.). Teilnahmen an internationalen Festivals wurden reichlich belohnt (siehe Auszeichnungen). Die Experimentalbühne im E-Werk bringt in enger Zusammenarbeit mit der Freiburger Schauspielschule zahlreiche Aufführungen zu Öffentlichkeit. Die Auftritte ermöglichen den jungen, angehenden Schauspielern schon während der Ausbildung, praktische Erfahrungen durch die Arbeit unter professionellen Bedingungen zu sammeln: Die Arbeit mit dem Regisseur, das Spielen vor Publikum und Theaterkritikern.
2015 wurde die Experimentalbühne-Werkstatt ins Leben gerufen. Hier können Studierende ab dem Hauptstudium oder Absolventen der Freiburger Schauspielschule eigene Inszenierungen erarbeiten und auf der Experimentalbühne präsentieren. Somit können sie - neben weiterer Schauspielerfahrung und Spiel vor dem Publikum - erste Begegnungen mit der gesamten Organisation einer eigenen Produktion machen. Nach Möglichkeit werden auch Termine für Gastensembles in den Spielplan einbezogen. Die Experimentalbühne im E-Werk ist KulturPartner von KulturWunsch Freiburg (www.kulturwunsch-freiburg.de ) - ein Portal, das Menschen mit wenig Einkommen aus Freiburg und der Region kostenfreie Besuche von Kulturveranstaltungen ermöglicht. Ausführliche Informationen über Inszenierungen, Spieltermine und Vorbestellmöglichkeiten unter www.experimentalbuehne.de