21/05/2018
Bericht Alles-ist-möglich-Ritt 2018
Entgegen aller schlechten Wetter-Vorhersagen fand der diesjährige Alles-ist-möglich-Ritt des RUFV St.Margarethen bei perfektem Wetter statt. Es war zwar sonnig aber nicht zu heiß.
Die 12 Teams aus entweder zwei Reitern, einem Reiter und einem Radlfahrer oder auch zwei Radlern wurden beim Startpunkt am Inn mit einer markierten Streckenkarte und einigen Aufgaben, die es zu erfüllen galt, ausgestattet.
Gleich am Start fand das erste Spiel statt: das Team wurde mit einer Schnur, die an einer Soll-Bruchstelle mit Magneten versehen war, verbunden und musste nebeneinander einen kleinen Hindernisparcours überwinden, ohne dabei die Schnur zu trennen. Vor allem das Umdrehen am Ende der Strecke verlangte schon einiges an Geschicklichkeit. Der quer im Mund aufgestellte Tuk-Keks machte die Sache, und vor allem die Verständigung, nicht gerade leichter.
Dann ging die Reise los am Inndamm entlang bis zu einer Durchquerungsstelle eines kleinen Baches. Hier musste, während Pferd bzw. Rad von freundlichen Helfern betreut wurden, eine kleine gelbe Badeente mithilfe eines Besenstiels so dressiert werden, dass sie zweimal den Bach durchquert ohne dabei abzutreiben, unterzugehen oder sich zu drehen. Höchstens Traversalen waren erlaubt. Wie man sich vorstellen kann, hatten die Teilnehmer (und vermutlich auch die Ente) viel Spass dabei.
Die zurückzulegende Strecke von ca 15 km war auf der Karte eingezeichnet und zusätzlich waren an Kreuzungen oder Gabelungen Pfeile aus weißem Kalk angebracht, so dass sich (fast) niemand verirrt hat: ein anderes Team wurde zwei mal von einem Radlerteam überholt, nachdem es sich verfahren hatte.
Wärend dem Reiten bzw. Fahren wurde von den Teilnehmern verlangt, nach insg. 8 Schildern mit Wörtern Ausschau zu halten und am Ziel sollte aus den gefundenen Begriffen ein schönes Gedicht präsentiert werden. Die Begriffe ware: Blonder Prinz, galoppieren, pinker Striegel, glitzernder Hufschuh, fluffiges Einhorn, Stoppelfeld, Schloß Herrenchiemsee, strahlender Sonnenschein.
Die Tafeln mit den Wörtern waren teils sehr kreativ unter erschwerten Bedingungen in schwindelerregender Höhe versteckt worden.
Nebenbei sollte auf der Strecke auch noch ein Stein mit genau 93 g Gewicht gefunden und mitgenommen werden. Hier waren Reiter mit Rucksack oder Satteltaschen klar im Vorteil.
Ein sehr schöner Kontrast zu den im Inntal leider oft sehr harten Böden waren einige schöne Wiesenwege auf denen dass Galoppieren Pferd und Reiter sehr viel Freude gebracht hat. Die Radl fühlten sich vermutlich mehr auf den harten Strecken wohl.
An der Mittagsstation wurden die Teilnehmer mit Getränken und belegten Semmeln versorgt, damit sie gestärkt das nächste Spiel bestreiten konnten. Es mussten in begrenzter Zeit die Pferde mit Hilfe einer Karrottenangel (bzw. die Radl mit Löffel und "Ei" drauf) durch einen Slalom dirigiert werden, am Ende aus einer Schüssel ein Begriff zur Anatomie des Pferdes (bzw. Radels) gesammelt werden und zurück am Start auf ein Schaubild richtig eingetragen. Inzwischen konnte der Partner schon starten und den nächsten Begriff holen.
Manch ein Pferd dachte aber beim Durchlaufen des Slalom, der durch kleine Bälle markiert war, eher an Fussball und kickte diese munter weg.
Als nächste Station begegnete uns auf der Strecke ein Fühlsack. Hier mussten 5 Gegenstände ertastet und in den Laufzettel eingetragen werden.
Am Ziel durfte das unterwegs gereimte Gedicht vorgetragen werden und es gab noch ein abschließendes Spiel. Bei diesem musste der mitgebrachte Stein in einem Plastikrohr von beiden Partnern erst durch einen kleinen Parcours transportiert werden und am Schluß in einer leeren Futterschüssel landen. Hier machten sich etliche Steine jedoch selbständig und hüpften wieder heraus.
Nachdem alle Pferde und Radl wieder nach Hause gebracht worden waren, trafen sich die Teilnehmer zur Siegerehrung beim Gasthof Schneiderwirt in Nussdorf.
Insgesamt hatte wir alle einen sehr schönen Tag mit viel Spass und bedanken uns für die tolle Organisation!
Viele Grüße
Marion Merkl
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